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Lauschabwehr

Wie eine Lauschabwehrprüfung abläuft

Was wir im Büro, im Auto oder in der Wohnung tun, welche Geräte wir einsetzen und warum es Stunden dauert.

5 Min. Lesezeit

TSCM, technische Lauschabwehr, ist die Suche nach eingeschleusten Geräten: Mikrofone, Kameras, GPS-Tracker, Sender. Billige „Wanzendetektoren“ von Marktplätzen taugen hier nicht: Moderne Wanzen schweigen, bis sie aktiviert werden, oder senden in kurzen Paketen über WLAN und Mobilfunk.

Ablauf der Prüfung

  • Gespräch vor dem Einsatz: Wer könnte warum mithören, welche Räume sind kritisch, wann kann ohne Zeugen gearbeitet werden.
  • Funkanalyse: Der Spektrumanalysator erfasst alle Sendungen im Raum und vergleicht sie mit der Referenz für den Standort.
  • Nichtlinearer Übergangsdetektor: findet Elektronik auch ausgeschaltet oder ohne Batterie, in Wänden, Möbeln, Geschenken.
  • Physische Inspektion: Steckdosen, Leuchten, Decke, Technik, Lüftung, das Auto nach Kontrollpunkten.
  • Kabel und Netzwerk: Telefonie, Ethernet, WLAN-Geräte, die nicht im Netz sein sollten.
  • Wärmebildkamera und Optik für versteckte Kameras.

Was Sie erhalten

Einen Bericht mit Ergebnissen je Raum, gefundene Geräte (mit Foto und Ort), Empfehlungen zur Vermeidung einer Wiederholung und bei Bedarf ein Protokoll für Anwälte.

Wie lange es dauert

Büro und Besprechungsraum: einige Stunden. Ein Büroetage: ein Arbeitstag. Auto: ein bis zwei Stunden. Genauer nach dem Gespräch.

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